Nach zehn Jahren ist der Verein Fröschelgasse im Sommer 2007 aus dem Quartier Fröschelgasse 18 ausgezogen.
Wir sind derzeit auf der Suche nach einem neuen Ort.
 
 
 
[so war das einmal: die asphaltierte kurve, den hügel hinauf und wieder hinunter, hinter der sieveringer kirche im 19. bezirk, trägt den namen "fröschelgasse".
so vielfältig sich die mythen um diese bezeichnung nunmehr ranken, nachzulesen ist schlicht: der dorfpfarrer zu sievering mitte 19. jahrhundert machte sich durch heldentaten für die gemeinde einen namen und sein eigener schaffte es damit auf das strassenschild. danke pfarrer fröschel.
lange her. seit damals veränderte sich einiges, im einmal unberührten wald drängen sich jetzt zwölf häuser den hügel hinauf. der pfarrhof und der angrenzende garten erschliessen nach wie vor über die hälfte der gasse. mit dem bau zweier gebäude, genannt pfarrheime, und des sportplatzes am areal der kirche entstand die möglichkeit für die gemeinde sievering, einen ort für gemeinsames zur verfügung zu haben.
das riesige grundstück, im besitz des stifts klosterneuburg, bot seit je her platz für menschen mit ideen - und mitmenschen in not. viele feiern und projekte (z.b. eine schule für menschen mit besonderen bedürfnissen) erlebte das anwesen über die jahre und diente ebenso als herberge für flüchtende aus dem kosovo wie asylsuchende aus aller welt. wer auch immer in all den jahren das gebiet fröschelgasse 16/18 zu sehen bekam, bedankte sich dafür - und für den eindruck, dass sich hier natur, mensch und gedanken von einer besonderen seite zeigen können.
das wunderbare an diesem ort ist die vielseitige verwendbarkeit, die ihre grenzen kennt, der doch offen bleibt für die verwirklichung von gemeinsamen ideen jeder art.
ein sinnliches stück land, das viel freude erlebt, viel geborgenheit gegeben hat - fröschelgasse, der ort.]